8. Veranstaltung am 13. März 2026
Moderation und Einführung „Bauen heißt Hören!“
Raumakustik ist weit mehr als reine Physik – sie ist der Schlüssel zu Wohlbefinden und Identität in der Architektur. Unter dem Leitmotiv „Bauen heißt Hören“ begrüßt Martin Hepp (Staudiegel) Experten aus Praxis und Wissenschaft zum 8. Akustik-Workshop. Moderator Professor Stricker plädiert für ein „Voraushören“ im Entwurfsprozess: Architektur muss Empathie für die Bedürfnisse der Nutzer entwickeln. Von der denkmalgerechten Sanierung der Beethovenhalle bis hin zur unsichtbaren Architektur – hochkarätige Referenten zeigen auf, wie Akustik soziale Interaktion und demokratisches Bauen fördert.
Stuttgart Coburg
www.schricker.de
Veitshöchheim
Staudigel GmbH
www.staudigel.de
Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn oder Die Quadratur des Kreises
Die Beethovenhalle ist ein Symbol der deutschen Nachkriegsmoderne. In diesem Video gewährt Architekt Stefan Rohleder exklusive Einblicke in die hochkomplexe Sanierung der Bonner Ikone. Erfahren Sie, wie das Team vergessene Ruinen im Fundament meisterte und den Spagat zwischen strengem Denkmalschutz und modernster Akustik vollzog. Trotz technischer Rückschläge und Baustellenunfällen entstand ein akustisches Meisterwerk – insbesondere das neue Studio für das Beethoven-Orchester setzt Maßstäbe. Eine packende Dokumentation über Architektur, Durchhaltevermögen und die Wiederbelebung eines kulturellen Herzstücks.
Architekt, Bad Neuenahr
Musik und Architektur: Aus der Gotik – in die Gegenwart
Es gibt eine Ansprache über den Zusammenhang zwischen Architektur und Musik. Man geht auf die Entwicklung von Kirchenarchitektur im Laufe der Jahrhunderte ein, von der römischen bis zur gotischen Stilrichtung. Der Referent thematisiert, dass sich Architektur und Musik historisch eng miteinander verbunden haben. Er hebt die Bedeutung von Licht und Raum im Kontext architektonischer Entwürfe hervor und diskutiert, wie historische Stilmittel sich entwickelt haben.
Brückner & Brückner Architekten
Würzburg, Tirschenreuth
Vom Lärmen und Lernen
Eine wichtige Messe in Deutschland, die Didaca, ist für Pädagogen und Bildungsbereiche wie Kindergärten, Schulen und Hochschulen von großer Bedeutung. Es wird über Lärmprobleme in Lernumgebungen gesprochen, die den Lernprozess beeinträchtigen können. Ein Planungsbüro, Kameleon, kombiniert Architektur, Akustik und Pädagogik, um optimale Lern- und Arbeitsumgebungen zu schaffen. Sie legen großen Wert auf frühzeitige Bedarfsermittlung und die Berücksichtigung sowohl architektonischer als auch pädagogischer Aspekte. Das Ziel ist es, Räume zu gestalten, die sowohl funktional als auch für die Menschen, die sie nutzen, angenehm sind.
Kameleon Raumkonzepte, Mainleus
Bau- und Raumakustik … aus Erfahrung eines Akustikers
In diesem Video wird der Akustiker Helmut Gerlinger vorgestellt und seine Arbeit im Bereich der Raumakustik erläutert. Gerlinger berichtet über seine Erfahrungen als Akustiker und gibt Beispiele für die Gestaltung von Räumen, um gute Hörbedingungen zu gewährleisten. Er beschreibt unterschiedliche Akustikelemente und deren Anwendung in verschiedenen Kontexten, wie Musikaufführungsräume und laute Arbeitsumgebungen. Zudem wird der Einfluss von Lärm auf den Menschen und die Notwendigkeit von Schutzräumen behandelt. Gerlinger betont die Bedeutung von Ruhe und Erholung in Wohn- und Arbeitsräumen und gibt Einblicke in die gesetzlichen Anforderungen an Informationshaltigkeit von Geräuschen.
Gerlinger + Merkle Ing.-Gesellschaft für Akustik und Bauphysik mbH
Schorndorf
Unsichtbare Architektur: Wie Akustik Identität formt
In diesem Video spricht Valentin Fitros über das Thema unsichtbare Architektur und Akustikidentität im Bauwesen. Er erläutert, warum Präsenzveranstaltungen im Studioqualität wichtiger sind als Online-Vorlesungen, da sie die authentische Wahrnehmung und Interaktion ermöglichen. Fitros stellt sein Format "unsichtbare Architektur" vor, das Architekten und Planenden hilft, Akustik in Projekten sinnvoll zu integrieren. Er betont, dass Akustik kontextabhängig ist und dass die Zuhörerin oder der Zuhörer aktiv werden soll, um die eigenen Herausforderungen und Rollen in Bezug auf Akustik zu identifizieren. Fitros sieht sich als Brücke zwischen Architekten und Raum, um ein besseres Verständnis und eine effektive Kommunikation zu ermöglichen.
rw bauphysik
Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG