Veranstaltung Akustikkompetenz Würzburg

Nächste Veranstaltung am 01. April 2022 von 11.00 – 13.30 Uhr

!BAUEN heißt HÖREN!

Gründe für eine bessere Raumakustik

Interessierte und Experten guter Raumakustik treffen sich zu einem interaktiven Klang::Wirk::Shop und zu transdisziplinären Erfahrungsaustausch.


Ziel der Veranstaltung

Raumakustik aus der rein physikalischen Ecke herauszuholen, die ohnehin kaum jemand versteht und auch nicht den Mehrwert erkennt für die Planungsarbeit und den Entwurf. Wichtig ist, Raumakustik als besondere Materie zu verstehen, die jeder gestalten kann, der interaktiv Hören im Raum betreibt und selber den Raum stimmt.

Programm

Impulsgeber

Martin Hepp
Begrüßung

Geschäftsführer Staudigel GmbH
Veitshöchheim

Prof.em. Rudolf Schricker
Moderation und Einführung „Bauen heißt Hören!“

Hochschule Coburg
Stuttgart, Coburg

Markus Trabusch
Aktueller Report aus dem Mainfrankentheater
Intendant Mainfrankentheater Würzburg
Würzburg

Prof. Dr.-Ing. habil. Ercan Altinsoy
Einfluss von Akustik und Haptik auf die Architektur
Lehrstuhl für Akustik und Haptik
TU Dresden

Thomas Kusitzky
Stadt Klang Gestaltung
Klangforscher und Klangkünstler
Berlin

Ralf Schulte-Ladbeck
Konzerthaus Dortmund
A-SL-Baumanagement GmbH & Co. KG
Architekt, Dortmund

Norbert Hönig
Audiovisuelle Gestaltung
NH-Consult Audiovisuelle Technik
Sinsheim

Prof. Dr. Steffen Kreikemeier
Menschen hören Räume
Hochschule Aalen
Studiengangsleiter B. Sc. Hörakustik/Audiologie

Christian Vogel + Rainer Streule
Raumakustische Erfahrungen
Drei Architekten
Konsek Streule Vogel Stuttgart

Impulstagung

Initiative „BAUEN heißt HÖREN“ ist Synonym für gemeinsames Bemühen von Kollegen/innen verschiedener Hochschulen, Planungsbüros, Verbänden und Kulturschaffenden, die für ein erweitertes Entwurfsbewusstsein unter Einbezug gestalterischer Möglichkeiten in der Raumakustik eintreten.

Am 05.11.21 wird die Initiative mittels Akustik:Wirk:Shop und Klangexperimenten sowie einem transdisziplinären Erfahrungsaustausch und kreativen Dialog in Würzburg ins Leben gerufen. Erfahrene Planer von Musik- und Tagungsräumen, seit jeher um gute Raumakustik bemüht, treffen sich mit Musikern, Instrumentenbauern, Künstlern und weiteren Kulturschaffenden, um über das Potenzial akustischer Gestaltungsmöglichkeiten in Räumen zu diskutieren.

Aktuell zeichnet sich ein Paradigmenwechsel am Entwurfshimmel ab: Mit steigender Erwartung vieler Bauherrn und Investoren bezüglich überzeugender Atmosphäre und guter Raumakustik in neu zu schaffenden Räumen, wächst auch die Bereitschaft zahlreicher Architekturschöpfer, Raumbekleidungen als Architekturelemente zu begreifen und als unverzichtbare Bestandteile eines charakteristischen Gesamtkonzeptes anzuerkennen. Räume für das „Wort“ und Säle für „Musik“ inspirieren differenzierende Entwurfsgedanken hinhörlich Größe, Form, Proportion und Material. Sprachverständlichkeit ist stets Folge idealen Zusammenwirkens sprechender und hörender Menschen in umgebendem und unterstützendem Raum. Für Musikliebhaber mutiert der Raum selber zum Instrument und inkludiert zum orchestrierten Hörgenuss.

Thesen eines verhaltenen Gestaltungsoptimismus

These I
Die meisten Räume werden bislang bei nahezu Taubheit entworfen.

These II
Es wird zu selten differenziert zwischen Baustatik und Raumakustik.

These III
Architekten entDecken Gestaltungsspielräume im Raum. Bedeutung "Raumakustik" und "zugeWandte Raumgestaltung" steigt.

Die Bedeutung von !BAUEN heißt HÖREN!

Raumwahrnehmung ist eine Leistung des Hörapparates. Nur das Ohr beschert uns dreidimensionale Wahrnehmung, und keine Vor-Stellung wie das Auge. Deshalb heißt Bauen Hören.

Jede akustische Gestaltung hat elementaren Einfluß auf menschlichen Körper und Geist. Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Entwicklungspotential werden durch unsere akustische Umgebung existenziell geprägt. Die Architektur täte gut daran, sich dieser Verantwortung zu stellen.

Wer bauen will, muss hören, denn nur die Ohren nehmen Raum wahr. Nur sie ermöglichen dem Menschen, Raum zu erfassen. Menschengerechtes Bauen bedingt, den Menschen ins Zentrum zu stellen, ihn als Person zu respektieren. Die Person ist die Durchklingende, die - also einer Membran gleich - Schall abgibt und Schall aufnimmt.

Veranstaltungsort

Online per Audio/Video-Chat

und vor Ort

Staudigel GmbH
Benzstraße 8
97209 Veitshöchheim

Organisationsteam + Moderation vor Ort Veitshöchheim

Martin Hepp, Staudigel GmbH
Prof. Rudi Schricker, Moderation

Zielgruppe

  • Architekten
  • Planer
  • Künstler
  • Akustiker
  • Wissenschaftler
  • Musiker
  • Mediziner
  • Redner

Anmeldung

Um sich anzumelden füllen Sie bitte das nachfolgende Formular aus (Pflichtfelder*).

Jeder Teilnehmer muss sich gesondert anmelden, auch wenn z. B. mehrere Mitarbeiter einer Firma an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Da die Teilnehmerzahl dieser kostenlosen Veranstaltung begrenzt ist, erhalten Sie nach der Anmeldung eine Bestätigung. Diese gilt als gleichzeitig als Eintrittskarte.


Video-Beiträge unserer Veranstaltung vom 05.11.2021

Rudolf Schricker

Architekten lernen von Musikern!
Zuhören! Voraushören! Klingende Entwürfe!

Rudolf Schricker ermöglicht ein Hineinhorchen in den mit flexibler akustischer Wandgestaltung ausgestatteten Konzertsaal Forum am Schloßpark Ludwigsburg und in den mit doppelt bedeutsamer Raumakustik im Hegelsaal im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart und weckt das Verständnis raumakustischer Designzusammenhänge

Prof.em. Rudolf Schricker
Stuttgart Coburg
www.schricker.de

Markus Trabusch

Raum und Bauakustik

Direkt aus dem Mainfrankentheater Würzburg, Noch-Baustelle des Kleinen Saals, begleitet von Handwerker-Klängen im Hintergrund. Der Theatersaal muss bauakustisch völlig abgeschirmt von Lärm und akustischer Beeinflussung von außen konzipiert sein. Dagegen steht Raumakustik unmittelbar mit dem Geschehen im Raum im Kontext und gibt Aufschluss über Verständnis und Sprachverständlichkeit, fungiert demnach als Transmitter zwischen Schauspielgeschehen und Zuhörerschaft. Schauspieler brauchen den Raum als Verstärker, als Unterstützer.

Raumakustik als quasi dritte Regieassistenz, muss von vorneherein funktionieren ohne zusätzliche Maßnahmen (Auswahl von Materialien und Oberflächenbeschaffenheiten). Theaterräume brauchen kurze Nachhallzeiten (unter 1 sec.) und starke, wenn es geht, variable Absorption.

Protagonisten müssen sich auch auf der Bühnen gegenseitig gut hören können (bei Proben und bei Aufführungen gleichermaßen).

Markus Trabusch
Intendant Mainfrankentheater
Würzburg
www.mainfrankentheater.de

Lukas Neuner

über den Weg vom Musikstück zum Werkstück

Jeder Raum ist ein Instrument!

Lukas Neuner stellt Musik in direkter Analogie zu Architektur, in dem er Ausdrucksformen und Sprache von Musik und Architektur verbindend gegenüberstellt: Proportionen, Volumen, Rhythmus etc.

Ein performativer Raum vermittelt Musik und Architektur als Impression an einem Ort (Beispiel: Heizkraftwerk Würzburg).

Architekt ist auch Komponist, der ein Gebäude samt freigesetzter Emotionen entwirft auf musikalischem Weg.

Raum-Buch ist gleich Regie-Buch im Sinne einer Dramaturgie des Sehens und Hörens. Klang- und Raumcharakter definieren sich durch Materialität.

Lukas Neuner demonstriert mit Klangvariationen mittels Holzblasinstrument und Saxofon und mit begleitenden Architekturimpressionen dem Zusammenwirken zwischen Musik- und Architekturtheorie am Beispiel „Fuge“.

Lukas Neuner
Brückner+Brückner Architekten
Würzburg
www.bruecknerundbrueckner.de

Christian Teichmann

Das Auge hört mit!
Mit Augen hören und mit Ohren sehen!

Raumakustik entsteht zufällig!

Am Beispiel Umgestaltung Luitpold-Bad in Bad Kissingen in ein Behördenzentrum mit zentralem Konzertplatz im Innenhof demonstriert Christian Teichmann Feingespür für Gestaltung der umrahmenden Oberflächen- und Fassadenbedingungen dieses Musikortes und schafft damit einen beeindruckenden Augen- und Ohrenschmaus unter freiem Himmel.

Nicht zuletzt durch Segel und Schirme löst sich die Differenzierung zwischen Innen- und Außenraum akustisch und optisch sehr eindrucksvoll auf.

Christian Teichmann
GKT + Partner Architekten
Würzburg
www.gkt-architekten.de

Wolfgang Sorge

Architekturwissen über Raumakustik.
Raumakustik ist integraler Bestandteil von Architektur.
Raumakustik ist immer und überall.

Wolfgang Sorge erläutert anhand verschiedener Beispiele Planungsprinzipien wie „Hören und Verstehen“ oder „Lautstärke reduzieren“ oder „Musik braucht räumliche Umhüllung“ und beschreibt damit unüberhörbar das Gestaltungsrepertoire zwischen Absorption und Reflexion bzw. fordert auf zur Balance- und Formensuche zwischen absorbierenden und reflektierenden Materialien, damit Hörgenuss möglich wird.

Fahrplan für gute Raumakustik:

  • Anforderungen bestimmen
  • Geometrie raumakustischer Bedingungen ermitteln
  • Nachhallzeit festlegen
  • Grundberechnung durchführen
  • Maßnahmen planen
  • Ausführung überwachen und prüfen

Prof. Wolfgang Sorge
Nürnberg
www.ifbsorge.de

Andreas-Lehmann

Ein ungewolltes Raum-Experiment
Interpretationen Scarlatti-Sonate in 22 verschiedenen Räumen

Musiker sind am Instrument (an der Maschine) unmittelbar positioniert und brauchen vermutlich Raum zum Hörender anderen.

Tempo als wichtiger Parameter jeder Interpretation.

Andreas Lehmann lässt aufhorchen indem er verschiedene Einspielungen der Scarlatti-Sonate zu Gehör bringt, jeweils von Christian Zacharias in verschiedenen Räumen über einen Zeitraum von mehreren Jahren interpretiert, und die Fragen formuliert:

  • Können wir unterschiedliche Interpretationen eines Instruments voreinander unterschieden?
  • Wie stabil sind solche Interpretationen in verschiedenen Räumen?
  • Welchen Effekt kann ein Raum haben? Welche Rolle spielt das Tempo dabei? Spielräume?

Zu konstatieren ist aus den Hörvergleichen eine extrem hohe Stabilität hinhörlich Grundtempo und Interpretation der Scarlatti- Sonate in unterschiedlichen Räumen.

Allerdings lässt sich feststellen, dass Musiker offenbar bei Spiel im Alter eher langsamer, vielleicht auch bewusster werden, unabhängig von den Räumen.

Generell lassen sich Musiker beim Spiel und Tempo viel weniger durch die räumlichen Bedingungen beeinflussen als vermutet.

Prof.Dr. Andreas Lehmann
Musikhochschule
Würzburg
www.hfm-wuerzburg.de

Thorsten Kock

Ein Konzertsaal ist auch großes Instrument.
Räume zum Klingen bringen

Thorsten Kock erläutert sehr anschaulich und hineinhörlich die Entwicklung von Musikräumen am Beispiel des Anneliese Brost Musikforums Ruhr in Bochum vom Wettbewerbserfolg über verschiedene Experimentierphasen hin zum überzeugenden Konzertsaal – eingebettet in einem bestehenden Kirchenensemble (die Kirche in die Mitte genommen und als zentralen Erschließungsraum zwischen großem und kleinem Konzertsaal arrangiert), sind sehr persönliche und auf die Bochumer Symphoniker zugeschnittenen und komponierten Räumlichkeiten entstanden.

Der große Konzertsaal vereint zwei große Architekturakustikstrategien im modernen Konzerthausbau (Schuhschachtel- versus Weinbergterrassen-Prinzip), indem das Orchester nahezu die Hälfte des eher rechteckigen Parkettraums beansprucht, gleichzeitig jedoch eingerahmt wird durch auch in der Höhe unterschiedliche und umlaufende Emporen und Galerien für die Zuhörerschaft.

Der Konzertsaal gleicht dem Inneren eines Musikinstruments, das ein Gemeinschaftsklangerlebnis für Musiker und Zuhörer generiert; aufbauend auf dem ausgewogenen Zusammenwirken von möglichst viel Direktschallversorgung, kombiniert mit frühen Reflexionen (noch nicht als Echo wahrzunehmen) von unterschiedlich geneigten Brüstungen und Wänden, die letztlich für den „warmen“ und angenehmen Klang verantwortlich zeichnen.

Musiker hören sich mit Unterstützung des Raumes, kommen besser zum Ausdruck und brauchen sich nicht mehr länger mittels Lautstärke Gehör verschaffen.

„Volumen, Schaum und Männerfreude“
„Die Musik spielt an der Decke“ – akustisches und optisches Decken- Screening im großen Konzertsaal, indem für die Augen der Raum in guter Proportion erscheint, für die Ohren erforderliches großes Raumvolumen gut hör-, aber unsichtbar wirken lässt. Das Repertoire der Bochumer Philharmoniker umfasst besonders spätromantische Musik – ausdrucksstark, laut – großes Orchester – großer Raum.

Deckenscreen besteht aus dreifacher Überlagerung von Holzstabelementen, die optische Begrenzung und Interferenzen erzeugen, gleichzeitig akustisch notwendiges Raumvolumen gewährleistet. Folge: optische Begrenzung des Raumes; akustische Raumerweiterung.

Thorsten Kock
Bez + Kock Architekten
Stuttgart
www.bez-kock.de

Christian-Pabst

Akustik, Klang und (Instrumenten)Bau
Für den Instrumentenbau spielen verschiedene Aspekte große Rollen: Klangvorstellungen – historisch, zeitgenössisch, zukünftig
Eigene Klangvorstellung und der jeweiligen Musiker
Wandel der Klangvorstellungen
Abhängig vom Kulturkreis

Erwartungen an den Klang eines Streich-Instruments im Dialog mit dem Musiker:

  • Ausgeglichenheit
  • Lautstärke
  • Obertonspektrum
  • Dynamik
  • Modulationsfähigkeit
  • Tragfähigkeit etc.

Instrumentenbauer und Musiker finden eine gemeinsame Begrifflichkeit, eine gemeinsame Verständnissprache.

Faszination Violine:

  • Schlichtheit im Bau
  • Einfaches Design (Reduktion)
  • Tonspanne von ca. 4 Oktaven
  • Ausdrucksvielfalt

Korpusformung, -größe und -dimension stehen in Abhängigkeit zu den erzeugenden Frequenzen. Auch Holzart und -stärken spielen eine große Rolle.

Meßmethoden und Nachweisbereiche:

  • Helmholtz (erste Korpusresonanz)
  • Griffbrettresonanz
  • Klopfton
  • Gewicht
  • Biegesteifigkeit

Christian Pabst
Geigenbaumeister
Würzburg
www.violoni.org

Normen-Langner

Materialien klingen!
Materialien brauchen Impulse
Materialien reagieren auf Schwingungen und Frequenzen sehr individuell

Impulse können sein: Klopfen, Sprechen, Musizieren – aber auch Maschinen, Bewegungen etc.
Normen Langner nimmt die Teilnehmer/innen mit auf einen akustisch aufmerksamen Rundgang durch die Räume der Hochschule.

Räume mit verschiedenen harten oder weichen Oberflächen, reflektierende und absorbierende Materialien an Raumbegrenzungsflächen, erzeugen, ausgelöst durch Bewegungen und erzeugten Frequenzen, verschiedene Klangmilieus, die abhängig von Raumvolumen, Nachhallzeit (Absorptions- und Reflexionsvermögen) und Lautstärke, sehr eindrucksvoll in sehr unterschiedlicher Sprachverständlichkeit angenehm oder eben unangenehm wirken.

Materialien können als Porenabsorber

  • Membranabsorber
  • Resonanzabsorber
  • Helmholtzabsorber

wirken.

Bernhard Roth

Hörvorgänge
Aus medizinischer Sicht

Am dreidimensionalen Hörmodell erläutert Dr. Christian Roth komplexe Vorgänge und Funktionen im menschlichen Ohr.
Ohren sind offenbar Transmitter und Modulatoren zwischen physiologischen und neurologischen Vorgängen, die mit dem Hörvermögen der Menschen zusammenhängen.

Akustische Impulse aus der räumlichen Umgebung gelangen
physiologisch ambitioniert als Schwingungen in die Ohren, regen das Trommelfell zum Mitschwingen in der entsprechenden Frequenz an, werden weitergeleitet durch die mit Flüssigkeit angefüllte Hörschnecke (Innenohr) und dort über komplizierte Transformationen und Modulationen in elektrische Impulse umgewandelt, alsdann in neuronal codierte Informationen weitergeleitet ins Hörzentrum im Gehirn. Dort wird das Gehörte interpretiert und entweder als „Stress“ oder als „Entspannung“ identifiziert und beeinflusst mit den entsprechenden Hormonausschüttungen das Verhalten in Folge.

Hörfähigkeit ist ein Dynamischer Prozess, der alters-, geschlechts- und verhaltensabhängig steter Veränderung unterworfen ist. Hörschäden sind irreversibel.

Hören ist ein individuell interpretierbarer Vorgang.
Jeder hört anders.
Und die ausgelösten Gefühle und Emotionen sind stets eigen.

Dr.med. Bernhard Roth
HNO Arzt
Würzburg
www.hno-wuerzburg.de

Bernd Kremling

Raum macht Musiker gnadenlos hörbar
Ein Raum, der toll klingt, braucht exzellente Musiker
… und aufmerksame Zuhörer

Bernd Kremling, Percussionist von Weltruf, begleitet seine verbalen Ausführungen mit dem Holzinstrument Cajon,
schafft damit spielend Schlussakkord und Lust auf mehr im Sinne von Zugabe.

Ein sehr frühes und prägendes, akustisches Schlüsselerlebnis schildert Bernd Kremling in seiner Erinnerung (noch als Student) aus dem Prinzregentenbau in Bad Kissingen: volles Klangvolumen durch das alte bewährte Schuhschachtel- Prinzip (1x1x2 BreitexHöhexLänge) und durch eine Reflexionsbreite der Ornamentmaterialien.

Ein aktuelles Klangerlebnis aus der Elbphilharmonie in Hamburg: eine ungewöhnliche Erfahrung für einen Musiker: Zuschauer auch im Rücken und damit nicht zu sehen. Der Saal ist perfekt und klingt analytisch zu gut und zu genau; lässt damit keine Fehler zu. Fazit: Raum macht Musiker gnadenlos hörbar. Ein Raum, der toll klingt, braucht sehr gute Musiker und aufgeschlossene, aufmerksame Zuhörer.

Als Musiker beurteilt er Räume nach den 3W-Indikatoren:

  • Wohlfühlen
  • Wohlhören
  • Wow-Effekt

Bernd Kremling
Dozent für Perkussion
Würzburg
www.bernd-kremling.de

Komplette Veranstaltung

Veranstaltung vom 05.11.2021

Laufzeit 3h 36min


Presseveröffentlichung